Chronologie - Frauenhaus Nordschwaben

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Geschichte unserer Einrichtung

1989 haben sich engagierte Frauen aus den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen zum Ziel gesetzt, die Lage geschlagener und gedemütigter Frauen und ihrer Kinder im ländlichen Raum Nordschwabens öffentlich zu machen und zu verbessern. Umfragen hatten ergeben, dass die wenigen vorhandenen Frauenhäuser in Bayern ständig überfüllt sind.

Ziele der Frauengruppe waren die Gründung eines Vereins und in Folge die Einrichtung eines eigenen autonomen Frauenhauses.

Nach mühsamer Vorarbeit erfolgte im Juni 1990 die Gründung des Vereins "Projekt Frauenhaus - Hilfe bei Gewalt an Frauen und Kindern e.V." und der Beitritt zum Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV). Ein weiterer wichtiger Schritt für das Erreichen des Ziels war 1991 die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, die es gestattet Spendenquittungen auszustellen.

Bis im Oktober 1994 das Haus mit 5 Plätzen für Frauen und ihre Kinder eröffnet werden konnte, war viel Überzeugungsarbeit bei den politisch Verantwortlichen notwendig. In zahlreichen Gesprächen gelang es schließlich, die Grundlage der Finanzierung durch Haushaltstitel bei den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen für den laufenden Haushalt sicher zu stellen. Dazu kommt ein Personalkostenzuschuss des Landes Bayern.

Der Verein verpflichtete sich, 10 % der laufenden jährlichen Haushalts ausgaben aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Bußgeldzuwendungen zu übernehmen. Für die Einrichtung und den Erhalt des Hauses muss ausschließlich der Verein aufkommen.

Ein besonders erfreuliches Ereignis war 1999 der Umzug in ein geräumigeres, helleres Haus. Jetzt konnte die Arbeit der beiden Sozialpädagoginnen (je 24 Std.) und der Erzieherin (20 Std.) noch effektiver gestaltet werden. Neben einem Zimmer für jede Frau und ihre Kinder stehen ausreichend Gemeinschaftsräume zur Verfügung, um den Tagesablauf zu organisieren.

 
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